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Irena Haiduk

© Irena Haiduk

Irena Haiduk (geboren 1982 in Belgrad) leitet das Kunstunternehmen Yugoexport, dessen Gründungslogik auf der Gleichwertigkeit, Loyalität und familiären Solidarität zwischen Menschen und Dingen basiert. Yugoexport wurde als Kopie des ehemaligen jugoslawischen Bekleidungs- und Waffenherstellers Jugoeksport ins Leben gerufen. Das Projekt ist formal in den Vereinigten Staaten eingetragen, wurde in Paris gestartet und unterhält seinen Hauptsitz in New York, wo es langsam, im Rhythmus seiner eigenen Ökonomie agiert. Seine Maxime lautet How to Surround Your Self With Things in the Right Way (Wie man sich auf die richtige Weise mit Dingen umgibt) und beinhaltet als zentrales Prinzip die Produktion von Bildern, Büchern, Kleidung, Texten, Filmen, Szenografien und verschiedenartigen Räumen. Yugoexport und Irena Haiduk haben zuletzt u. a. mit der Kunst Halle Sankt Gallen (2022), dem Neuen Berliner Kunstverein (2022), dem Swiss Institute, New York (2020), der documenta 14, Kassel und Athen (2017), dem Whitney Museum of American Art, New York (2017) und The Renaissance Society, University of Chicago (2015) zusammengearbeitet.

Schwelm

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Schwelm von Harald Popp

Das Privileg des Touristen: Er darf staunen. Jede Ecke ein Ereignis, jede Fassade ein kleines Drama aus Oberfläche, Linien und Struktur. 

Künstler*in

Open Artsit

© Harald Popp

Harald Popp

Harald Popp studierte Fotografie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg bei Prof. Ute Mahler. Nach einigen Jahren als angewandter Fotograf konzentrierte er sich auf seine künstlerische Praxis.

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