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Henrik Nieratschker

© Daniel Sadrowski

Henrik Nieratschkers (*1990) künstlerisch-forschende Arbeit setzt sich mit den gesellschaftlichen Implikationen eines Lebens inmitten digitaler Infrastruktur auseinander. In medialen Installationen, Umgebungen und Situationen, sowie analogen und digitalen Publikationsformaten verbindet Henrik Nieratschker ein pragmatisch-methodisches Vorgehen im Design mit freien, forschenden Ansätzen der Kunst. Die Arbeiten bedienen sich an künstlerischen, gestalterischen und technischen Arbeitsweisen (Video, Grafik, Sound, Skulptur, Elektronik, Programmierung, u.v.m.) und provozieren auf diese Art Erkenntnisse, die in anderen Kontexten kaum entstehen können.

Er ist Mitbegründer des Künstler*innenkollektivs und Label Research and Waves, welches seit 2015 Ausstellungen und Veranstaltungen entwickelt und Schallplatten veröffentlicht. Seine Arbeiten wurden u. a. in Ausstellungsprojekten in der GAK Bremen, im Changing Room Berlin, der Arebyte Gallery und dem Victoria and Albert Museum London sowie im 3331 Arts Chiyoda Tokyo gezeigt. 
 

Von Oktober bis Dezember 2022 war Henrik Nieratschker Resident im Programm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets Bochum.

 

Xanten

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Xanten von Jul Gordon

Schwarz-weiße Illustration eines Hauses mit Vorgarten in Xanten. Text: „Wir reden hier nicht von Arbeit, wir reden von... Vorgärten.“

© Jul Gordon

Handgezeichnete Illustration eines Hauseingangs mit Palme und Dekorationsfiguren. Text: „Hier steckt sehr viel Arbeit... und sehr sorgfältige Arbeit.“

© Jul Gordon

Zeichnung von zwei Löwenstatuen vor einer Haustür mit Dialog. Text: „Also ich wollt sagen ich stell mir jetzt keinen Wecker oder so.“ – „Warum? Wenn irgendwat ist...?“

© Jul Gordon

Schwarz-weiße Illustration eines Frosches mit Fernglas, sitzend auf einem Tisch vor einer Tür. Text: „Weißt du noch Simex?“

© Jul Gordon

Künstlerische Zeichnung mit fliegenden Vögeln und einer Schleife. Text: „Sie ist ne Katze geworden.“ – „Könnten wir das vielleicht umlenken?“

© Jul Gordon

Handgezeichnete Illustration einer kreativen Vorgartendekoration mit gestapelten Formen. Text: „Sie ist voll der Hammer.“

© Jul Gordon

Minimalistische Zeichnung eines Hauses mit Löwenfigur vor der Tür. Text: „Und mehr in Scheiße verhindern.“

© Jul Gordon

Kritische Illustration einer Plakatwerbung mit „Du gehörst dazu“-Text und Menschenmenge. Text: „Z.B. Faschismus.“

© Jul Gordon

Künstler*in

Open Artsit

Jul Gordon

Jul Gordon lebt in Hamburg und arbeitet als Comiczeichnerin. Neben dem Zeichnen kuratiert sie Ausstellungen und ist als Dozentin an der HAW Hamburg tätig.

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