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Havîn Al-Sîndy

Havîn Al-Sîndy arbeitet in Kurdistan und Deutschland. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich im Spannungsfeld von Performance, Skulptur, Malerei und bewegten Bildern. Im Zentrum stehen das Verhältnis von Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit sowie die Ambivalenzen, die mit der Herstellung von Sichtbarkeit einhergehen. Immaterielle Archive wie Erinnerungen, Körperwissen, Zellgedächtnis und kollektive Erinnerungen bilden den Kern ihrer Arbeit – fragile, widersprüchliche, doch wirkmächtige Formen von Wissen. Sie untersucht, wie diese weitergetragen, überschrieben oder verdrängt werden – und wie sie sich in Körpern niederschlagen. Ihre Arbeitsweise ist prozesshaft und kollaborativ, besonders im generationenübergreifenden Austausch mit Jugendlichen. Ziel ist es, verdrängte Perspektiven hör- und sichtbar zu machen – nicht als Repräsentation, sondern als Teil einer gemeinsamen Praxis. Materialien wie Erde, Lehm oder Papier verkörpern dabei Herkunft – und Wissen jenseits klassischer Archive. Sie ist Professorin an der HBK Braunschweig.

Anmeldung Kuratorinnenführung

Jetzt anmelden zur Führung am 23.8. um 14 Uhr

Gemeinsam mit den Kuratorinnen Britta Peters und Alisha Raissa Danscher besuchen wir verschiedene Standorte der Ausstellung Unheimliche Verschiebungen und laden zum Erkunden der Werke und ihrer Umgebungen ein. Die Führung findet in deutscher Sprache statt und dauert etwa zwei Stunden.

Treffpunkt um 14 Uhr:
Ev. Stadtkirche Sankt Petri
Westenhellweg / Petrikirchhof 1
44137 Dortmund

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