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Eva Kot'átková

© National Gallery Krepmlová

Eva Kot'átková (*1982 in Prag) ist eine zeitgenössische Künstlerin mit Sitz in Prag, Tschechien. Sie schloss ihr Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Prag mit einem Master ab und promovierte an der Akademie für Kunst, Architektur und Design in Prag. Sie ist Mitgründerin der Plattform Institute of Anxiety, die einen Raum für die Zusammenarbeit zwischen Künstler*innen, Theoretiker*innen und Aktivist*innen schafft. In ihrer Arbeit erforscht sie die Formen von Macht, Manipulation, Diskriminierung und Kontrolle, die von Institutionen auf diejenigen ausgeübt werden, die aus verschiedenen Gründen von der Norm (oder dem, was als solche wahrgenommen wird) abweichen. Mit Hilfe verschiedener Medien sucht sie nach anderen Modellen des Funktionierens, der Kommunikation und des Austauschs, die es Einzelpersonen und Gruppen ermöglichen, auf eine freiere, gleichberechtigtere und einfühlsamere Weise zu funktionieren. Sie arbeitet mit marginalisierten Geschichten und Emotionen, wobei sie oft Kinder zur Teilnahme einlädt.

Waltrop

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Dass eine Chronik nicht nur das Geplante dokumentiert, sondern auch die Zufälle, Unterbrechungen und Umwege einer Reise, zeigt der Beitrag zu Waltrop von Daniel Sadrowski. Nachdem am Veranstaltungstag, dem 15. Mai 2025, keine Chronik realisierte werden konnte, reiste der Fotograf exakt ein Jahr später nach Waltrop und nahm in Anlehnung an die New American Photography die Peripherie der Stadt in den Blick. Seine Schwarz-Weiß-Fotografien erkunden die ländlich geprägten Übergangsräume am nördlichen Rand des Ruhrgebiets.

Waltrop von Daniel Sadrowski

Künstler*in

Open Artsit

© Guido Rottmann

Daniel Sadrowski

Daniel Sadrowski studierte zunächst Sozialwissenschaften mit dem Ziel, Journalist zu werden. Seine Begeisterung für die Fotografie führte ihn zum Fotodesign-Studium in Dortmund, welches er 2003 mit Diplom abschloss. 

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