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Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray

© Louis Headlam

Dr. Reyhan Şahin, vielen auch bekannt als Lady Bitch Ray, ist als Wissenschaftlerin, Buchautorin, Performance-Künstlerin, Aktivistin, Rapperin, Modedesignerin, Journalistin, Speakerin und Bildungsreferentin tätig. Sie studierte Linguistik, Germanistik und Erziehungswissenschaft in Bremen und promovierte im Fach Linguistik/Language Science. Ihre Dissertation „Die Bedeutung des muslimischen Kopftuchs“ wurde 2013 mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichnet. Seit 2018 forscht sie im Rahmen ihrer Habilitation zu den Zusammenhängen von Rassismus, Antisemitismus, Neue Rechte, Rechtsextremismus, Nationalismus, Intersektionalität, antimuslimischer Rassismus, antialevitischer (und antikurdischer) Rassismus, Islam und Gender, auch in (post)migrantischen Communities) an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Derzeit hat sie die Gastprofessur für Kulturwissenschaften im Studium Generale an der Universität der Künste (UdK) Berlin inne. Seit 2020 verfasst und performt sie daneben Spoken Word-Texte zu Themen wie Antirassismus, Feminismus, Empowerment, Erinnerungskultur und Gedenkarbeit, Intersektionalität und Sexualität.

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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