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Deniz Aktaş

© Daniel Sadrowski

Deniz Aktaş, geboren 1987 in Diyarbakır (Türkei), schloss seinen Bachelor of Fine Arts an der Marmara University in Malerei und seinen Master of Fine Arts an der Yeditepe University, Istanbul, ab. In seiner Arbeit fängt er die Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt ein, die vom städtischen Verfall, dem Zusammenbruch der Umwelt, der Migration der Menschen und der zuweilen traumatischen Transformation von Stadt und Natur beeinflusst sind.

Zu seinen ausgewählten Einzel- und Gruppenausstellungen gehören Permafrost (kuratiert von Vincent Honoré), La Panacée-MoCo, Montpellier, Frankreich (2020); Seventh Continent, 16. Istanbul Biennale (kuratiert von Nicolas Bourriaud), (2019); No Man's Land (solo) artSümer, Istanbul (2018); In Pursuit of the Present, Istanbul Modern Museum, Istanbul (2018); Impossible Space (kuratiert von Derya Yücel) Kasa Gallery, Istanbul (2017); Wider den Grautönen (kuratiert von Ceren Erdem), Pasinger Fabrik Gmbh, München (2016) und Mythologies, 3rd Mardin Biennial (2015). Aktaş nahm 2016 am Residenzprogramm der Cité Internationale des Arts, Paris, und 2020 am künstlerischen Forschungsprogramm von ARTER in Istanbul teil. Aktaş ist in dem bei Phaidon Publications erschienenen Buch Vitamin D3: Today's Best in Contemporary Drawing vertreten. Deniz Aktaş lebt und arbeitet in Istanbul und Diyarbakır.

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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