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Carlo Antonio Masala

© Christoph Busse

Prof. Dr. Masala studierte von 1988 bis 1992 Politikwissenschaft, Germanistik und  Romanische Philologie. 1996 wurde er promoviert, 2002 habilitierte er sich. Nach einer Professurvertretung 2003 an der LMU München wechselte er 2004 zum NATO Defense College in Rom, wo er ab 2006 als Deputy Director tätig war. Seit Juli 2007 ist er Professor für Internationale Politik an der Universität der Bundeswehr München und seit Januar 2024 Direktor des Center for Intelligence and Security Studies (CISS). Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift für Internationale Beziehungen und von SIRIUS sowie Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gremien. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher, zuletzt Wenn Russland gewinnt (2025). Für seine Forschung und Wissenschaftskommunikation erhielt er 2023 die Lichtenberg-Medaille in Gold sowie den Rohde-Preis. Seit 2018 ist er Co-Host des Podcasts Sicherheitshalber.

HEUTE DEMNÄCHST ENDE

Anna Viebrock

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

Drei Wörter leuchten in den Himmel: HEUTE DEMNÄCHST ENDE. Es könnte wie die Ankündigung eines Kinoprogramms klingen, beim wiederholten Lesen aber vervielfältigen sich die drei Worte auf dem Schriftzug von Anna Viebrock zu mehr – einer Prophezeiung, Warnung, einem lakonischen Gedicht. 

Seit den späten 1980er-Jahren hat die Bühnenbildnerin, Regisseurin und Künstlerin einen Fundus aus ihren eigenen Bühnenbildern angesammelt, den sie für die Entstehung neuer Arbeiten nutzt. Sie verwendet Elemente ihrer detailreichen und Geschichten-überbordenden Innenräume erneut und lädt sie mit zusätzlicher Bedeutung auf. Auch das 2021 für Christoph Marthalers Inszenierung der Operette Giuditta von Franz Lehár entworfene Szenario, dem der Schriftzug HEUTE DEMNÄCHST ENDE entstammt, hat seither ein Eigenleben entwickelt: 2024 schuf Viebrock aus dem recycelten Giuditta-Bühnenbild eine Gesamtinstallation für ihre Ausstellung in der Skulpturenhalle Neuss, die das Zitat aus der Operette als Titel verwendete. Seit 2026 zieht der Schriftzug nun in wetterfester Ausführung auf dem Trailer der Grand Snail Tour durchs Ruhrgebiet. Mit jedem Stopp und in jedem Kontext kann der Text neue Bedeutungen gewinnen. 

Die Buchstaben leuchten auch sinnbildlich für das gesamte Konzept der dreijährigen Tour, die als Hybrid zwischen mobilem Ausstellungsort und Veranstaltungsformat alle 53 Ruhrgebietsstädte miteinander verbindet. HEUTE DEMNÄCHST ENDE beschreibt damit nicht nur eine abstrakte Zeitlichkeit, sondern die konkrete Dramaturgie eines im September 2024 begonnenen und bis Oktober 2027 geplanten Projekts, das seine eigene Endlichkeit kennt. 

Künstler*in

Open Artsit

© Lisa Rastl

Anna Viebrock

Anna Viebrock studierte Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf. Die Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler führte sie an zahlreiche Schauspiel- und Opernhäuser.

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