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Aram Bartholl

©Friso Gentsch

Aram Bartholl befragt mittels seiner skulpturalen Interventionen, Installationen sowie performativen Workshops unser gegenwärtiges Medienverhalten sowie die Öffentlichkeitsökonomien, die an soziale Netzwerke, Online-Plattformen oder digitale Verbreitungsstrategien geknüpft sind. Gesellschaftlich relevante Themen wie Überwachung, Datensicherheit oder Technikabhängigkeit stellt er zur Diskussion, in dem er die Lücken, Widersprüchlichkeiten oder Absurditäten unseres digitalen Alltags in räumliche Settings überführt. Dabei entstehen einerseits teils groteske Konfrontationen mit der eigenen Ignoranz gegenüber einem global agierenden Plattformkapitalismus, anderseits nutzt er auch die Potentiale des öffentlichen Raums, um Netzwerkaktivitäten als politische Formen der Teilhabe auf analoger Ebene neu zu verhandeln. Damit stößt Aram Bartholl mittels seiner Arbeiten einen performativen Prozess an, der es ermöglicht, das individuelle Handeln wieder innerhalb eines kollektiven und selbstbestimmten Netzwerk-Diskurses zu verstehen. Formal und konzeptuell greift er in seinen künstlerischen Arbeiten auf die Ästhetiken, Codes und Kommunikationsmuster zurück, mit denen auch User auf YouTube, Instagram oder in Videospielen agieren. Die gezielte Kontextualisierung vergegenwärtigt die Logiken des Internets und unterwandert sie gleichzeitig anhand ihrer eigenen Verwertungsstrategien.

Wesel

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Wesel von Amina Falah

Ein schmaler Baum im Wald, mit einer weißen Schleife um den Stamm gebunden. Sonnenlicht fällt durch die Blätter.

© Amina Falah

Ein großer, zylindrischer Industrietank hinter einem Maschendrahtzaun. Ein roter Container steht im Vordergrund.

© Amina Falah

Ein türkisfarbenes Fernglas mit der Aufschrift „Galaxy“ auf einer Brücke in Wesel, mit Blick auf den Rhein, umgeben von Liebesschlössern.

© Amina Falah

Ein Innenhof mit einem Koi-Teich, überragt von einer großen, grünen Pflanze. Das Wasser reflektiert das Glasdach des Gebäudes.

© Amina Falah

Künstler*in

Open Artsit

©Amina Falah

Amina Falah

Amina Falah ist Gestalterin und Fotografin. Ihre Arbeiten beleuchten das Alltagsleben und die Geschichten der Menschen in ihrer Umgebung, mit einem Fokus auf soziale Themen.

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