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Antonia Alessia Virginia Beeskow und Lilli Lake

Antonia Alessia Virginia Beeskow arbeitet als Künstlerin, Sound Designerin und Performerin in den Bereichen Klangkunst, Performance und am Theater. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Archivkulturen und Sampling, der hauntologischen Qualität von Artefakten zwischen Klang und Noise als erzählerischem Moment und Endlosschleife. Beeskow wurde ausgezeichnet mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Sparte Musik (2023). Ihr Hörstück „Ecce Sigh! Siren calls, still I feel the same“ erhielt den international bekannten Karl-Sczuka-Förderpreis (2024).

Die in Düsseldorf lebende Künstlerin Lilli Lake entwickelt ihre Projekte im Dialog mit Konzepten des sonic feminist materialism. Ihre multimedialen Arbeiten setzen sich performativ aus Sound, Raum und Skulptur zusammen. In ihrer orts- und kontextspezifischen Herangehensweise untersucht sie die Schwelle zwischen sichtbaren und nicht sichtbaren Materialien. 

Antonia Beeskow und Lilli Lake verbindet ein Interesse an Sound als spekulativem und subversivem Material. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit stellten sie zuletzt im Kunstverein Nürnberg (2024) und mit dem Inter Media Art Institute (IMAI) im Schauspielhaus Düsseldorf (2024) aus.

Projekte

Nordmarkt & Kiosk

Stefan Marx

Auf den Vorhängen des Tourwagens ist rege Geselligkeit zu entdecken: To-Go-Becher unter sich oder Baustellenhütchen und Eistüten im Gespräch. Zwei gut gelaunte Freund*innen in einem einladenden Büdchen im Schatten der Bäume. Pudel und Kickroller, die sich ineinander kringeln.  

Kunst im öffentlichen Raum beginnt bei Marx mit dem genauen Hinschauen: Seine Zeichnungen entstehen immer spontan und unterwegs – am Flughafen, im Zug, im Café. Dabei sind Stefan Marx’ Szenen humorvoll, melancholisch, und weit entfernt von einer perfekten Wiedergabe, dafür nah an der Stadt und ihren Bewohner*innen. Als Künstler und Zeichner unterwandert er auch in anderen Kontexten die Grenzen zwischen freier Kunst, Gebrauchsgrafik und Alltagskultur konsequent: Er zeichnete die laufende Zitrone für eine bekannte Skate-Marke, für die königliche Porzellan-Manufaktur und verschiedene Modellabels, gestaltete Plattencover und T-Shirts. Neben zahlreichen Fanzines und Künstlerbüchern entstanden auch Hefte für Kinder und Erwachsene, die ausgemalt werden können. 

Stefan Marx war bereits mehrfach bei Urbane Künste Ruhr zu Gast, unter anderem zeichnete er 2018 für die Veranstaltungsserie Wandersalon die Wanderspinne, die mit ihren langen Armen alle Orte im Ruhrgebiet miteinander vernetzt. Nun reisen seine auf dem Dortmunder Nordmarkt entstandenen Zeichnungen als Malbuch mit, als Vorhänge rahmen sie andere Ausblicke, andere Szenen, andere Städte. Was Stefan Marx zeichnet, ist nie abgeschlossen – es wartet immer auf einen nächsten Moment, der dazukommt. 

Künstler*in

Open Artsit

Stefan Marx

Stefan Marx ist Künstler und Zeichner. Er entwickelt Designs für verschiedene Unternehmen, gestaltet das Artwork von Plattencovern und Fanzines, hat aber auch schon ein Dekor für die Königliche Porzellanmanufaktur entwickelt. 

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