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Antonia Alessia Virginia Beeskow und Lilli Lake

Antonia Alessia Virginia Beeskow arbeitet als Künstlerin, Sound Designerin und Performerin in den Bereichen Klangkunst, Performance und am Theater. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich mit Archivkulturen und Sampling, der hauntologischen Qualität von Artefakten zwischen Klang und Noise als erzählerischem Moment und Endlosschleife. Beeskow wurde ausgezeichnet mit dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Sparte Musik (2023). Ihr Hörstück „Ecce Sigh! Siren calls, still I feel the same“ erhielt den international bekannten Karl-Sczuka-Förderpreis (2024).

Die in Düsseldorf lebende Künstlerin Lilli Lake entwickelt ihre Projekte im Dialog mit Konzepten des sonic feminist materialism. Ihre multimedialen Arbeiten setzen sich performativ aus Sound, Raum und Skulptur zusammen. In ihrer orts- und kontextspezifischen Herangehensweise untersucht sie die Schwelle zwischen sichtbaren und nicht sichtbaren Materialien. 

Antonia Beeskow und Lilli Lake verbindet ein Interesse an Sound als spekulativem und subversivem Material. Im Rahmen ihrer Zusammenarbeit stellten sie zuletzt im Kunstverein Nürnberg (2024) und mit dem Inter Media Art Institute (IMAI) im Schauspielhaus Düsseldorf (2024) aus.

Projekte

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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