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Anael Berkovitz

© Anael Berkovitz

Anael Berkovitz ist eine interdisziplinäre Künstlerin, die in Brooklyn und Tel Aviv lebt und arbeitet. Berkovitz’ Werk bedient sich der Fotografie, des Films, der Installation und der Erzählung als Mittel zur Untersuchung der Entstehung und Wahrnehmung von Identität. Durch die Verbindung von Dokumentarischem und Surrealem konstruiert Berkovitz seltsame und entfremdete Landschaften und Umgebungen. Berkovitz hat einen Master of Fine Arts vom Hunter College in NYC, USA (2017), einen Bachelor der Fakultät für Geisteswissenschaften der Open University, IL (2015), sowie ein Diplom der Minshar Kunsthochschule in Tel-Aviv, IL (2013). 

Berkovitz hat an Residenzen im Scharoun Gallery Space, Deutschland (2021), und in den Bauhaus-Meisterhäusern, Deutschland (2018), teilgenommen. Sie stellte HEIMWEH im Scharoun Gallery Space (2021) und A-okay, eine Doppelausstellung mit Michal Luft, im Artspace TLV (2020) aus. Außerdem war sie in zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten, darunter Dynasties in der Kunstgalerie Ein Hod, IL (2024) und Susoio im Susoio-Studio, IL (2024). 

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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