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Ana Alenso

©Roland Baege

Den künstlerischen Arbeiten von Ana Alenso gehen intensive Recherchen voraus. Thematisch befasst sie sich mit der globalen Abhängigkeit von Ressourcen und der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Ausbeutung, die damit einhergeht. Wissenschaftliche Studien und Berichte dienen ihr ebenso als Grundlage wie der Austausch mit Umweltaktivist*innen. In ihren Projekten beschäftigt sich die in Venezuela aufgewachsene Künstlerin zumeist mit konkreten Fallbeispielen, wie der internationalen Erdöl-Wirtschaft oder dem Goldabbau in Lateinamerika und den Folgen der Förderung für die Natur und die Menschen vor Ort.

Ana Alensos Installationen sind aus Gerüstelementen, Schläuchen, Rohren und Fässern zusammengesetzt – oft handelt es sich um gefundene Gegenstände von Schrottplätzen. Sie muten in ihrem temporären, improvisierten Aufbau teils selbst wie Behelfskonstruktionen aus dem Bergbau an, wie sie in illegalen Minen zu finden sind.

Für das Ruhr Ding: Klima realisierte Ana Alenso eine neue Installation mit dem Titel Die Mine gibt, die Mine nimmt im Alten Wartesaal des Herner Bahnhofs. Begleitend konzipierte sie ein halbtägiges Symposium, das auf Inhalte ihrer Recherche Bezug nahm.

Ana Alenso (*1982) lebt in Berlin. Sie war im Jahrgang 2019/2020 Residenzkünstlerin bei Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr.

Anmeldung Kuratorinnenführung

Jetzt anmelden zur Führung am 23.8. um 14 Uhr

Gemeinsam mit den Kuratorinnen Britta Peters und Alisha Raissa Danscher besuchen wir verschiedene Standorte der Ausstellung Unheimliche Verschiebungen und laden zum Erkunden der Werke und ihrer Umgebungen ein. Die Führung findet in deutscher Sprache statt und dauert etwa zwei Stunden.

Treffpunkt um 14 Uhr: 
Ev. Stadtkirche Sankt Petri
Westenhellweg / Petrikirchhof 1
44137 Dortmund

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