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Alina Schmuch

© Daniel Sadrowski

Ausgehend von der Fotografie und ihrer Erweiterung im Medium Film entwickelt Alina Schmuch (*1987) Künstlerbücher und Videoinstallationen. Dabei wirft sie die Frage auf, welchen Einfluss die Kamera auf die Realität nimmt und welche Realitäten durch sie sichtbar werden. Fotografie und Film fungieren bei ihr als investigatives Medium, das ästhetische Untersuchungen von visuellen und verbalen Strukturen ermöglicht. In ihrem Künstlerbuch Script of Demolition (Spector Books, Leipzig 2014) beispielsweise präsentiert und arrangiert sie das Fotoarchiv der Sprengmeisterfamilie Fink, die jede der von ihnen in den letzten 60 Jahren ausgeführten Sprengungen minutiös dokumentiert hat. Die Sprengmeister benutzen die Kamera wie einen Messapparat, um den Prozess und das Ergebnis genau studieren zu können. In ihrem aktuellen Projekt arbeitet sie mit Bildern von den netzartigen Wasserinfrastrukturen im Ruhrgebiet.

Von Januar bis März 2022 war Alina Schmuch Residentin in dem Programm Zu Gast bei Urbane Künste Ruhr in Essen.

Nordmarkt & Kiosk

Stefan Marx

Auf den Vorhängen des Tourwagens ist rege Geselligkeit zu entdecken: To-Go-Becher unter sich oder Baustellenhütchen und Eistüten im Gespräch. Zwei gut gelaunte Freund*innen in einem einladenden Büdchen im Schatten der Bäume. Pudel und Kickroller, die sich ineinander kringeln.  

Kunst im öffentlichen Raum beginnt bei Marx mit dem genauen Hinschauen: Seine Zeichnungen entstehen immer spontan und unterwegs – am Flughafen, im Zug, im Café. Dabei sind Stefan Marx’ Szenen humorvoll, melancholisch, und weit entfernt von einer perfekten Wiedergabe, dafür nah an der Stadt und ihren Bewohner*innen. Als Künstler und Zeichner unterwandert er auch in anderen Kontexten die Grenzen zwischen freier Kunst, Gebrauchsgrafik und Alltagskultur konsequent: Er zeichnete die laufende Zitrone für eine bekannte Skate-Marke, für die königliche Porzellan-Manufaktur und verschiedene Modellabels, gestaltete Plattencover und T-Shirts. Neben zahlreichen Fanzines und Künstlerbüchern entstanden auch Hefte für Kinder und Erwachsene, die ausgemalt werden können. 

Stefan Marx war bereits mehrfach bei Urbane Künste Ruhr zu Gast, unter anderem zeichnete er 2018 für die Veranstaltungsserie Wandersalon die Wanderspinne, die mit ihren langen Armen alle Orte im Ruhrgebiet miteinander vernetzt. Nun reisen seine auf dem Dortmunder Nordmarkt entstandenen Zeichnungen als Malbuch mit, als Vorhänge rahmen sie andere Ausblicke, andere Szenen, andere Städte. Was Stefan Marx zeichnet, ist nie abgeschlossen – es wartet immer auf einen nächsten Moment, der dazukommt. 

Künstler*in

Open Artsit

Stefan Marx

Stefan Marx ist Künstler und Zeichner. Er entwickelt Designs für verschiedene Unternehmen, gestaltet das Artwork von Plattencovern und Fanzines, hat aber auch schon ein Dekor für die Königliche Porzellanmanufaktur entwickelt. 

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