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Alexandra Stanić

© Hanna Fasching

Alexandra Stanić ist Journalistin, Fotografin und Content Creatorin aus Wien. Ihre journalistische Karriere fand ihren Anfang bei dem Wiener Stadtmagazin BIBER, wo sie zuletzt als Chefreporterin tätig war und über die Lebensrealitäten von Menschen mit Migrationshintergrund, queeren Jugendlichen und jungen Frauen berichtete. Danach wurde sie vom digitalen Medium VICE abgeworben und als Chefredakteurin für den österreichischen Ableger rekrutiert, wo sie ihren Schwerpunkt soziale Gerechtigkeit vertiefte. Seit 2022 ist sie selbstständig. In ihrem journalistischen Podcast alles stabil geht es um Politik und Popkultur, in ihrer Kolumne gayschrieben schreibt Stanić aus queerer, migrantischer Sicht über gesellschaftspolitische Anliegen. Sie setzt seit 2022 redaktionelle Inhalte auf sozialen Medien um. Dort erreicht sie über 80.000 Personen aus dem deutschsprachigen Raum. 

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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