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Aladin El-Mafaalani

© Jennifer Fey

Aladin El-Mafaalani ist Soziologe und Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der TU Dortmund sowie Mitglied im SFB 1604 „Produktion von Migration“ am IMIS der Universität Osnabrück. Er berät u.a. das Bundesjugendkuratorium und das NRW-Familienministerium in Fragen muslimischer Zivilgesellschaft. Zuvor war er Professor in Osnabrück und Münster, Abteilungsleiter Integration im NRW-Ministerium sowie Lehrer in Ahlen. Er studierte in Bochum, wurde dort promoviert und veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, darunter elf Bücher – mehrere davon Bestseller, etwa Das Integrationsparadox, Mythos Bildung und Wozu Rassismus? Für Forschung und öffentliches Wirken wurde er vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Preis der Deutschen Gesellschaft für Soziologie für öffentliche Wirksamkeit. Seit 2016 ist er im Keuning.haus aktiv, u.a. als Moderator von Talk im DKH und Pentagon.

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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