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Arhun Aksakal: EUROGATE 

© Arhun Aksakal

22.8.25, 17:30–18 Uhr

Adresse

Garten der Erinnerungen
Zugang vom Philosophenweg
47051 Duisburg

 

Von Trainingsmethoden des Militärs inspiriert, entwickelte sich Parkour als Sportart in den späten 1980er Jahren in Frankreich. Seitdem hat sich eine weltweit vernetzte Community etabliert, die die gemeinsame Parkour-Praxis als Instrument der Aneignung und Selbstbehauptung im städtischen Raum versteht. Aus eigener Erfahrung mit dieser Szene vertraut, nutzt der Künstler Arhun Aksakal in seinen Arbeiten Parkour als Zugang und Methode für eine poetische und kritische Auseinandersetzung mit den urbanen Landschaften des Ruhrgebiets.

Die Performance EUROGATE im Garten der Erinnerungen von Dani Karavan verbindet Parkour, Tanz und akrobatische Bewegung und stellt – inspiriert von der Architektur des Duisburger Innenhafens – durch Wiederholung, Erschöpfung und Ekstase Schwellenzustände im öffentlichen Raum her.

Performance: Sergios Azidis, Levin Koch, Felix Pelka, Amelie Schäfer, Anna Marlene Steinberg, Amalie Stitz, Niklas Walg

Start: Garten der Erinnerungen, Zugang vom Philosophenweg, 47051 Duisburg
Keine Anmeldung erforderlich
Hinweis: Die Performance findet im Außenraum statt, festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich

Ausstellung

  • Open Event

    © Katja Illner

    Fr., 22.8. – So., 5.10.25mehr

    Zwischen Erfinden und Erfassen

Weitere Veranstaltungen

  • Open Event

    © Heinrich Holtgreve

    Fr., 22.8.25, 16 Uhrmehr

    Eröffnung Zwischen Erfinden und Erfassen

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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