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Eröffnung Königsgrube

Das ehemalige Pumpwerk Königsgrube von Markus Jeschaunig wird in einer winterlichen Landschaft gezeigt, die seine grünen Industrieelemente und historische Bedeutung hervorhebt.

© Daniel Sadrowski

30.3.25, 15 Uhr

Adresse

Hofstraße 24
44651 Herne

Am Sonntag, den 30. März 2025 um 15 Uhr eröffnen wir mit Königsgrube von Markus Jeschaunig das 24. Werk am Emscherkunstweg.

Auf dem abgerissenen Pumpwerk Königsgrube in Herne-Röhlinghausen, entsteht eine hybride Landschaft, ein Bruchwaldbiotop, eine Klanginstallation, ein Wasserspiel in einem kleinen Park in der Nähe des Hüller Bachs, der weiter nördlich in die Emscher fließt.

Wir befinden uns im Mittelpunkt des Ruhrgebiets, hier wurde von 1860 bis 1967 in der namensgebenden Zeche Steinkohle abgebaut. Die dadurch entstandenen Bergsenkungen von bis zu zehn Metern machten eine unterirdische Abwasserentsorgung unmöglich, weshalb unser Pumpwerk die Abwässer der umliegenden Siedlungen in den Hüller Bach und von dort in die Emscher leitete. Dieser Umstand gehört glücklicherweise der Vergangenheit an; jetzt bekommt die Königsgrube als künstlerisch überformte Ruine ein neues Leben und alle sind herzlich eingeladen, mit uns die Eröffnung zu feiern!

Beginn 15 Uhr
Begrüßung 
Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne,
Ina Brandes, Schirmherrin und Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Videobotschaft)

Gesprächsrunde 
Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender Emschergenossenschaft,
Garrelt Duin, Regionaldirektor Regionalverband Ruhr,
Dr. Vera Battis-Reese, Geschäftsführerin Kultur Ruhr GmbH

Künstlergespräch 
Markus Jeschaunig und Britta Peters, künstlerische Leiterin Urbane Künste Ruhr

Nachklang mit Sam Auinger, Komponist und Klangkünstler

Empfang mit Snacks und Getränken
Der Eintritt ist frei, Veranstalterin ist die Emschergenossenschaft.

Künstler

Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Markus Jeschaunig

Im Rahmen Markus Jeschaunigs künstlerischer Tätigkeit Agency in Biosphere entstanden zahlreiche internationale Arbeiten, die sich im Spannungsfeld von Bildender Kunst, Naturwissenschaften, Ökologie und Aktivismus bewegen.

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Nordmarkt & Kiosk

Stefan Marx

Auf den Vorhängen des Tourwagens ist rege Geselligkeit zu entdecken: To-Go-Becher unter sich oder Baustellenhütchen und Eistüten im Gespräch. Zwei gut gelaunte Freund*innen in einem einladenden Büdchen im Schatten der Bäume. Pudel und Kickroller, die sich ineinander kringeln.  

Kunst im öffentlichen Raum beginnt bei Marx mit dem genauen Hinschauen: Seine Zeichnungen entstehen immer spontan und unterwegs – am Flughafen, im Zug, im Café. Dabei sind Stefan Marx’ Szenen humorvoll, melancholisch, und weit entfernt von einer perfekten Wiedergabe, dafür nah an der Stadt und ihren Bewohner*innen. Als Künstler und Zeichner unterwandert er auch in anderen Kontexten die Grenzen zwischen freier Kunst, Gebrauchsgrafik und Alltagskultur konsequent: Er zeichnete die laufende Zitrone für eine bekannte Skate-Marke, für die königliche Porzellan-Manufaktur und verschiedene Modellabels, gestaltete Plattencover und T-Shirts. Neben zahlreichen Fanzines und Künstlerbüchern entstanden auch Hefte für Kinder und Erwachsene, die ausgemalt werden können. 

Stefan Marx war bereits mehrfach bei Urbane Künste Ruhr zu Gast, unter anderem zeichnete er 2018 für die Veranstaltungsserie Wandersalon die Wanderspinne, die mit ihren langen Armen alle Orte im Ruhrgebiet miteinander vernetzt. Nun reisen seine auf dem Dortmunder Nordmarkt entstandenen Zeichnungen als Malbuch mit, als Vorhänge rahmen sie andere Ausblicke, andere Szenen, andere Städte. Was Stefan Marx zeichnet, ist nie abgeschlossen – es wartet immer auf einen nächsten Moment, der dazukommt. 

Künstler*in

Open Artsit

Stefan Marx

Stefan Marx ist Künstler und Zeichner. Er entwickelt Designs für verschiedene Unternehmen, gestaltet das Artwork von Plattencovern und Fanzines, hat aber auch schon ein Dekor für die Königliche Porzellanmanufaktur entwickelt. 

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