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Das Goldene Wunder

13.9.26, 15 Uhr

Adresse

Ev. Stadtkirche Sankt Petri
Westenhellweg / Petrikirchhof 1
44137 Dortmund

Barrierefreiheit

Der Antwerpener Altar in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri - Mit Altarwandlung

Ein Altarretabel ist in christlichen Kirchen eine oft kunstvoll gestaltete Altarrückwand oder ein Aufsatz auf dem Altar. Das sogenannte Goldene Wunder in der Ev. Stadtkirche Sankt Petri in Dortmund ist solch ein beeindruckendes, von beiden Seiten verziertes und klappbares Objekt. Es befindet sich im Chor geschützt hinter einer Glaswand. Anders jedoch als in musealen Präsentationen, wird dieses Retabel bis heute mehrmals im Jahr zu unterschiedlichen Anlässen geklappt. Die Goldseite versteckte sich in den Sommermonaten hinter der Gemäldeseite. Im Rahmen der Veranstaltung wird diese sogenannte Festtagsseite wieder sichtbar gemacht. Dr. Niklas Gliesmann, Kulturhistoriker am Seminar für Kunst und Kunstwissenschaft der TU Dort­mund, erläutert Material, Verarbeitung und Ikonographie des Goldenen Wunders. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden einen Einblick in den lebendigen Umgang mit dem mehr als ein halbes Jahrtausend alten Altarwerk.

Ausstellung

  • Open Event

    © Heinrich Holtgreve

    Sa., 22.8. – So., 4.10.26mehr

    Unheimliche Verschiebungen

Hamminkeln

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Hamminkeln von Erdem Teper

so müssen wohl die bäume über die menschen denken, 
der mensch ist ewig damit beschäftigt 
versteht, dass alles und jeder irgendwo
eins ist 
versteht, dass alles –  liebt und lacht und lebt in frieden existiert; stoa
versteht, dass es ist – ebenbild 
wenn mensch findet sich selbst 
vor uralten baumrinden 
ein wesen schaut das andere an, 
am ende haben beide einander
und somit sich selbst erkannt 
beide aus gerüst, beide aus haut 
nur dass der baum im wald sich zutraut
zurecht, dass er den menschen überlebt; 
während die zeit bereits 
das leichentuch des menschen webt 
und der baum schaut den menschen an, 
beide aus haut, rinde und knochen 
nur hat der neue mensch 
seine beziehung zur natur unterbrochen

Künstler*in

Open Artsit

©priscilliagrubo

Erdem Teper

Erdem Teper schreibt über alles, was Erdem fühlen lässt. Themengebiete in der Poesie sind oftmals philosophisch-religiösen Kontexten entsprungen.

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