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Jobs


For the realization of the projects by Urbane Künste Ruhr we need a strong team and are therefore regularly looking for new colleagues. Curious? Maybe there is a suitable position for you at the moment! The following positions are currently open:

Technische Leitung Urbane Künste Ruhr

Die Kultur Ruhr sucht für ihre Programmsäule Urbane Künste Ruhr eine Technische Leitung Urbane Künste Ruhr (m/w/d) in Vollzeit. 
Eine Einstellung kann zum nächstmöglichen Zeitpunkt erfolgen. Die Stelle ist bis zum 31.10.2027 befristet. Es besteht die Option auf Verlängerung.

Bewerbungsfrist: 2. Juni 2026

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Ausstellungsbetreuer*innen

Die Kultur Ruhr GmbH sucht für ihre Programmsäule Urbane Künste Ruhr Ausstellungsbetreuer*innen (m/w/d) für den diesjährigen Beitrag von Urbane Künste Ruhr zur Ruhrtriennale 2026 in Dortmund.

Die Ausstellung Unheimliche Verschiebungen widmet sich mit künstlerischen Mitteln ökologischen, sozialen und politischen Wechselwirkungen unserer Zeit. An Standorten rund um den Dortmunder Hauptbahnhof treten skulpturale, installative und performative Arbeiten mit ihrer Umgebung in Beziehung. Sie begegnen einer komplexen Gegenwart mit neuen Erfindungen, Neugier, Umsicht, Schönheit und melancholischen Analysen.

Während der Öffnungszeiten werden die Standorte durch Ausstellungsbetreuer*innen besetzt. Im Rahmen der Anstellung finden obligatorische Schulungstage mit Basiswissen zur Ausstellung statt. 

Zeitraum: 13. August – 4. Oktober 2026

Bewerbungsfrist: 15. Mai 2026

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Palliative Patterns

Kasia Fudakowski

Close-up of padded seat cushions with a colorful pattern.

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

Close-up of a mobile stage with a screen and speakers.

© Daniel Sadrowski

Hast du schon mal über dein eigenes Sterben nachgedacht? Die Künstlerin Kasia Fudakowski fragt in Palliative Patterns, ihrer Arbeit für die Grand Snail Tour, was passiert, wenn wir aufhören würden, den Tod zu verdrängen und stattdessen lernen, mit der Allgegenwart unserer Endlichkeit zu leben. 

Mit ihren Kissen und Vorhängen für den Grand Snail Tour-Trailer übersetzt die Künstlerin diese Idee in einen Raum zum Verweilen. Dazu vervielfältigt und spiegelt sie mikroskopische Aufnahmen von Gewebeveränderungen, die den tödlichen Krankheiten Gehirn-Aneurysma, Lewy-Körperchen-Demenz und Arteriosklerose zugrunde liegen, bis sie ein psychodelisches Muster ergeben, das auch an Rorschach-Tafeln denken lässt. Ursprünglich aus der Psychodiagnostik soll der Rorschach-Test Aufschlüsse über den mentalen Zustand/Gesundheit der*des Patient*innen geben. Hier, bei Fudakowski, werden die Besucher*innen zu Proband*innen, ihre Vorstellungen wiederum zum Teil der Installation.  

Dieses Gedankenspiel wird auch in weiteren Medien- und Veranstaltungsformaten trainiert: Als Gründungsmitglied der internationalen Künstler*innengruppe The Association for the Palliative Turn (APT) fordert Fudakowski geistreich und mit viel Humor immer wieder dazu auf, dem Tod und Abschied zu begegnen und herauszufinden, wie Akzeptanz statt Verdrängung neue Werte definiert: Fürsorge statt Zeitdruck, Qualität vor Quantität und eine Entlastung von dem ewigen Streben nach Fortschritt, denn: Es gibt ein Leben vor dem Tod. 

Palliative Patterns setzt auch eine Werklogik fort, die Fudakowski im Allgemeinen verfolgt: Ihr lebenslang laufendes Skulpturenprojekt Continuouslessness (seit 2017) wird erst mit ihrem Tod vollendet sein. Endlichkeit ist hier kein Thema, sondern strukturelle Bedingung. 

Artist

Open Artsit

Kasia Fudakowski

Kasia Fudakowski works with sculpture, film and performance to uncover social enigmas through surreal logic and theory.

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