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Rebecca Racine Ramershoven

© Amina Falah

Rebecca Racine Ramershoven (1987) lives and works in Cologne and Thessaloniki. She completed both her Bachelor's and Master's degree at the Folkwang University of the Arts and graduated in 2024. Since 2014, her photographic works have been shown in national and international solo and group exhibitions. As a visual artist, Ramershoven uses the media of photography, moving images and objects to negotiate questions of race-related representation and socio-cultural issues and possibilities. The engagement and integration of political and historical contexts play an immense role in her conceptual approaches. In 2022, she received the ‘Contemporary German Photography’ scholarship from the Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Foundation. In 2024 she received the residency scholarship of the KunstSalon Köln at Villa Aurora, Los Angeles. Her work is represented in collections including Kunstpalast Düsseldorf, Kunsthaus NRW Kornelimünster, Aachen, Museum Folkwang, Essen.

Choir of Missed Connections

Aram Bartholl

A man looks at a futuristic lamp with integrated surveillance cameras.

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

Wir stehen unter einem Kronleuchter, der statt Kerzen fünf 360°-Kameras in Glühbirnenform trägt. Diese suchen pausenlos nach einer Internetverbindung, aus der Audioschleife von Verbindungsaufbau und Reset – „Entering peering mode“ und „Power on!" – wird ein Chor aus Fehlermeldungen, der uns im Grand Snail Tour Trailer umgibt.

Aram Bartholl – Medienkünstler, Aktivist und Professor – stellt seit Dekaden unser Medienverhalten und die Ökonomien sozialer Netzwerke zur Diskussion. Im heutigen Internet sieht er die zentralen Probleme im Rückzug in private und kommerzielle Nutzung, in Überwachung, Manipulation und den endlosen Datenfluten. Dabei ist Kontrolle durch Licht kein neues Phänomen: Straßenbeleuchtung dienten nicht zuletzt dazu, Sichtbarkeit im öffentlichen Raum herzustellen, um längere Arbeitszeiten zu ermöglichen, Bewegungen zu erfassen, Menschen zu kontrollieren. Geprägt von seiner Nähe zum Chaos Computer Club, überführt Bartholl Lücken und Absurditäten des digitalen Alltags in Objekte und Interventionen. Mit Dead Drops (seit 2010) zementierte er USB-Sticks in Mauerwerke – Speicher für einen anonyme Datenaustausch ohne Cloud, ohne Algorithmus, ohne Konzern. Für Skulptur Projekte Münster entwickelte Bartholl 2017 thermoelektrische Installationen an historischen Orten der Stadt, die das Feuer als ursprüngliches Kommunikationsmedium in Energie umwandelten: Ein ofenbeheizter Offline-Router am Fernmeldeturm, lagerfeuergespeiste Ladestationen für Mobiltelefone am Pumpenhaus – und einen Kronleuchter aus teelichtbetriebenen LED-Lampen in der Schlossunterführung. 

Choir of Missed Connections zieht nun als Soundskulptur durch abgelegene Kleinstädte, sucht Verbindungen – und wird im kommunikativen Sinne vielleicht auf unerwartete Weise fündig.

Artist

Open Artsit

©Friso Gentsch

Aram Bartholl

In his sculptural works and workshops, Aram Bartholl explores digital media, surveillance and platform capitalism in public space.

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