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Nadine Rangosch

©Roland Baege

Nadine Rangosch (*1991) utilises sound, sculpture, video, 3D-modelling and animation. Her multimedia installations build on narratives in between fact and fiction, that show unexpected links between solid and liquid, symbolism and realism, human and non-human.

Natural sciences, visual culture and mythological stories inspire her to build her own vocabulary, translating abstract concepts into spatial arrangements. The reflection on power relationships in society is a constant influence and inspiration, anchoring her atmospheric works within the ordinary.

Currently, she is working on a project that transfers floral shapes, such as flowers and leaves into virtual objects, in order to question the portrayal of reality and our perception of it under the influence of 3D-Technology.

From April—June 2021, Nadine Rangosch was a resident at the Halfmannshof in Gelsenkirchen.

Choir of Missed Connections

Aram Bartholl

A man looks at a futuristic lamp with integrated surveillance cameras.

© Daniel Sadrowski

© Daniel Sadrowski

Wir stehen unter einem Kronleuchter, der statt Kerzen fünf 360°-Kameras in Glühbirnenform trägt. Diese suchen pausenlos nach einer Internetverbindung, aus der Audioschleife von Verbindungsaufbau und Reset – „Entering peering mode“ und „Power on!" – wird ein Chor aus Fehlermeldungen, der uns im Grand Snail Tour Trailer umgibt.

Aram Bartholl – Medienkünstler, Aktivist und Professor – stellt seit Dekaden unser Medienverhalten und die Ökonomien sozialer Netzwerke zur Diskussion. Im heutigen Internet sieht er die zentralen Probleme im Rückzug in private und kommerzielle Nutzung, in Überwachung, Manipulation und den endlosen Datenfluten. Dabei ist Kontrolle durch Licht kein neues Phänomen: Straßenbeleuchtung dienten nicht zuletzt dazu, Sichtbarkeit im öffentlichen Raum herzustellen, um längere Arbeitszeiten zu ermöglichen, Bewegungen zu erfassen, Menschen zu kontrollieren. Geprägt von seiner Nähe zum Chaos Computer Club, überführt Bartholl Lücken und Absurditäten des digitalen Alltags in Objekte und Interventionen. Mit Dead Drops (seit 2010) zementierte er USB-Sticks in Mauerwerke – Speicher für einen anonyme Datenaustausch ohne Cloud, ohne Algorithmus, ohne Konzern. Für Skulptur Projekte Münster entwickelte Bartholl 2017 thermoelektrische Installationen an historischen Orten der Stadt, die das Feuer als ursprüngliches Kommunikationsmedium in Energie umwandelten: Ein ofenbeheizter Offline-Router am Fernmeldeturm, lagerfeuergespeiste Ladestationen für Mobiltelefone am Pumpenhaus – und einen Kronleuchter aus teelichtbetriebenen LED-Lampen in der Schlossunterführung. 

Choir of Missed Connections zieht nun als Soundskulptur durch abgelegene Kleinstädte, sucht Verbindungen – und wird im kommunikativen Sinne vielleicht auf unerwartete Weise fündig.

Artist

Open Artsit

©Friso Gentsch

Aram Bartholl

In his sculptural works and workshops, Aram Bartholl explores digital media, surveillance and platform capitalism in public space.

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