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Katja Aufleger

Portrait of artist Katja Aufleger, whose works range between sculpture, film, and installation, standing with crossed arms against a white background.

© Andrzej Steinbach

Katja Aufleger lives and works in Berlin. She studied at the Hochschule für bildende Künste Hamburg and graduated with a Master of Fine Arts in 2013. Her video works, sculptures and installations, which critically observe (social) contexts and systems with aesthetic precision, are infused with subtle humor. The artistic works go beyond what is depicted and unfold as a premonition in the viewer's imagination. This is often stimulated by the title of the work, such as BANG! for glass bottles whose separate chambers contain substances that would cause an explosion if mixed. Katja Aufleger has been awarded the Berenberg Prize for Young Artists, the VO Cultural Foundation Prize and a working grant from the Bonn Art Fund Foundation. The cultural authorities of the Free and Hanseatic City of Hamburg awarded Aufleger the Zurich Scholarship. Her works have been shown at the Beijing International Art Biennale in China, the Museum Tinguely, the Kunstverein Hamburg, the Wilhelm-Hack-Museum, the Bundeskunsthalle Bonn, the Kestnergesellschaft and the Kunstverein Harburger Bahnhof, among others.

Sonne Art Minigolf

Sowatorini Landschaft

Minigolf ist das demokratische Golf: niedrigschwellig, generationsübergreifend und ohne Dresscode. Das Bochumer Künstlerkollektiv Sowatorini Landschaft — bestehend aus Sebastian Sowa (*1981, Bochum) und Gianluca Torini (*1985, Berlin) — nimmt Minigolf als Volkssport ernst und führt es weiter. Ihr tragbarer Parcour Sonne Art Minigolf verwandelt die jeweilige Stadtoberfläche selbst zur Spielbahn: Pflasterfugen, Bordsteinkanten, Gefälle und Platz-Geometrien ersetzen normierte Kunststoffbahnen. Ausgelegt werden gestopfte Stoffwürsten zu einem weichen, provisorischen und ortsspezifischen Spielfeld. Das Tourmobil wird zum Anmeldepoint und Ausleihstation für alles, was es braucht.

Der Titel ist programmatisch doppeldeutig: Sonne Art klingt im Ruhrgebiet wie „so eine Art“ — Ausdruck einer unprätentiösen Offenheit und des sich selber nicht zu wichtig Nehmens, die zum Geist des Kollektivs gehört. Wer den Parcours meistern will, muss die Topografie lesen lernen: Stadtoberflächen, die sonst als bloßes Durchgangsmedium fungieren, werden zum Handlungsraum und Erkenntnisobjekt — eine Form, die an situationistische Stadtaneignung ebenso anschließt wie an partizipative Kunstpraxen, die den Eigensinn des Alltäglichen produktiv machen.

Sowatorini Landschaft bewegt sich seit ihrer Gründung 2016 an der Schnittstelle von Landschaftsarchitektur und Kunst. Diese besondere Positionierung brachte dem Kollektiv 2023 das renommierte Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo ein — als erst viertes Landschaftsarchitekturbüro in der über hundertjährigen Geschichte der Fördereinrichtung. Sonne Art Minigolf bleibt im Kern, was es ist: ein einfaches und schönes Spiel, um etwas von der Stadt und den Mitspieler*innen kennenzulernen.

Artist

Open Artsit
Porträt von SOWATORINI Landschaft

© Alberto Novelli

Sowatorini Landschaft

Sebastian Sowa and Gianluca Torini work as Sowatorini Landschaft between garden, landscape and art.

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