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Adriana Arroyo

©Roland Baege

Adriana Arroyo (*1981) works across a range of media including installation, photography, sculpture and film. Much of her practice makes reference to geological activity, to reveal possible relationships between the movement of the Earth, politics and the fragility of the body and the mind. 
 

Adriana Arroyo, who was born in San Jose, Costa Rica, was a participant at De Ateliers studio programme in Amsterdam 2011-2013. Her film work has been screened at international festivals including Berlinale, Toronto, Canada, International Film Festival, Oberhausen Short Film Festival and Media City in Ontario, Canada. Recent solo exhibitions include Polytropos: Turning Many Ways, Galerie KM, Berlin, How Much Land Does A Man Need?, Despacio Art Centre, San Jose, Costa Rica, Unstable Strata, Teor/éTica, San Jose, Costa Rica. Her work has been shown as part of group exhibitions at Museo de Arte y Diseño Contemporáneo, San José, Kunstraum Niederoesterreich, Vienna, Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, Kunstverein in Hamburg, NICC Antwerp, amongst others. In 2015 Adriana Arroyo received the Emerging Artist Award from Teor/éTica, San Jose, Costa Rica.

From April—June 2021, Adriana Arroyo was a resident at the Makroscope – Zentrum für Kunst und Technik.

7000 Palmen

Cosima von Bonin

© Daniel Sadrowski 

Die Palme ist Siegeszeichen und Strandbar-Logo, zentrales Motiv in der Bibel sowie der Urlaubswerbung, Wappenpflanze unzähliger Nationalflaggen und vielseitig genutzter/vielfach verschickter Emoji. Cosima von Bonin arbeitet mit dem populären Symbol als stilisierte Konturform. Sie nimmt dabei offensichtlich Bezug auf Beuys soziale Plastik 7000 Eichen - Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung, für die er 1982 für die documenta 7 auf dem Vorplatz des Fridericianum in Kassel 7000 Basaltstelen aufschüttete, die mit jeder in der Stadt neu gepflanzten Eiche abgetragen wurden: Je mehr Bäume in Kassel gepflanzt wurden, desto kleiner wurde die Plastik. Noch heute sind die „Beuys-Eichen“ durch die jeweils daneben eingelassenen Stelen gut zu erkennen.  

Die Künstlerin vervielfältigte die Pflanze 7000-fach als luftige Girlande in grün und weiß. Die Besitzer*innen der kostenlosen Edition – ob Museum, Schule oder Sportverein – können damit öffentliche Räume markieren. Die Methode der Vereinfachung ist uns auch aus anderen künstlerischen Arbeiten von Bonins bekannt: Sie fragmentiert, abstrahiert und erzeugt damit eine Anziehungskraft zwischen Wiedererkennung und Verfremdung. Generell ist Textil ein zentrales Material, beispielweise als collagierte Stoffbilder, übergroße Kleidungsstücke, Wandteppiche oder Skulpturen, die nach dem Vorbild bekannter Comicfiguren entstehen, oder Plüschtiere abbilden. 

Von Bonin wurde international und mit Einzelausstellungen im Museum Ludwig Köln, im MUMOK Wien, im SculptureCenter New York und zuletzt im Mudam Luxemburg gewürdigt und nahm 2007 an der documenta 12 sowie 2022 an der Biennale di Venezia teil. Als fester Bestandteil der Sammlung betont 7000 Palmen den öffentlichen Charakter der Grand Snail Trailer und schmückt den Trailer als willkommen heißenden Ort zwischen Marktstand, Vereinsheim und Kunstprojekt. 

Artist

Open Artsit

© Simone Junker

Cosima von Bonin

Cosima von Bonin is one of the most influential artists of her generation. She participated in documenta 12 in 2007 and the Venice Biennale in 2022.

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