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Neustadt

Die Künstler*innen Marta Dyachenko und Julius von Bismarck sitzen gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin Britta Peters vor Neustadt, einer Miniaturstadt aus Modellen abgerissener Gebäude des Ruhrgebiets.

© Daniel Sadrowski

Adresse

Landschaftspark Duisburg-Nord
Emscherstraße 71 
47137 Duisburg

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Insgesamt 23 Skulpturen bilden eine fiktive Stadt, die sich im Maßstab 1:25 aus verschiedenen realen Gebäuden zusammensetzt, die seit der Jahrtausendwende im Ruhrgebiet abgerissen wurden. 

Die Auswahl der Gebäudetypen und Bauaufgaben folgte dabei keinem strengen System, sondern vielmehr ästhetischen, skulpturalen Kriterien und dem Wunsch einen Querschnitt des lokalen Städtebaus aufzuzeigen. Die skulpturale Installation ist bewusst in die scheinbar brachliegende tatsächlich jedoch im Rahmen der IBA Emscher Park in den 1990er Jahren angelegte Landschaft auf der Fläche integriert und reflektiert so – neben bemerkenswerten Maßstabsverschiebungen – auch das Verhältnis zwischen Natur und Kultur. »Neustadt« weckt zahlreiche Assoziationen und Erinnerungen und lädt gleichzeitig dazu ein, sowohl städtebaulichen als auch ökologischen Fragstellungen nachzugehen, die sich ebenfalls im Wandel des Ruhrgebiets und dem Emscher-Umbau widerspiegeln.

Künstler*innen

Open Artsit

© Frederike Wetzels

Marta Dyachenko

Marta Dyachenko arbeitet in ihren Installationen häufig mit modellhaften Skulpturen in der Landschaft. Dabei spielt die Beschäftigung mit dem Verhältnis von Natur und Mensch eine übergeordnete Rolle.

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Open Artsit

© Daniel Sadrowski

Julius von Bismarck

Julius von Bismarcks Arbeiten lassen sich zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie verorten. Er setzt sich mit der Wahrnehmung, Manipulation und Dokumentation von Naturphänomenen, aber auch des urbanen Raums auseinander.

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Nordmarkt & Kiosk

Stefan Marx

Auf den Vorhängen des Tourwagens ist rege Geselligkeit zu entdecken: To-Go-Becher unter sich oder Baustellenhütchen und Eistüten im Gespräch. Zwei gut gelaunte Freund*innen in einem einladenden Büdchen im Schatten der Bäume. Pudel und Kickroller, die sich ineinander kringeln.  

Kunst im öffentlichen Raum beginnt bei Marx mit dem genauen Hinschauen: Seine Zeichnungen entstehen immer spontan und unterwegs – am Flughafen, im Zug, im Café. Dabei sind Stefan Marx’ Szenen humorvoll, melancholisch, und weit entfernt von einer perfekten Wiedergabe, dafür nah an der Stadt und ihren Bewohner*innen. Als Künstler und Zeichner unterwandert er auch in anderen Kontexten die Grenzen zwischen freier Kunst, Gebrauchsgrafik und Alltagskultur konsequent: Er zeichnete die laufende Zitrone für eine bekannte Skate-Marke, für die königliche Porzellan-Manufaktur und verschiedene Modellabels, gestaltete Plattencover und T-Shirts. Neben zahlreichen Fanzines und Künstlerbüchern entstanden auch Hefte für Kinder und Erwachsene, die ausgemalt werden können. 

Stefan Marx war bereits mehrfach bei Urbane Künste Ruhr zu Gast, unter anderem zeichnete er 2018 für die Veranstaltungsserie Wandersalon die Wanderspinne, die mit ihren langen Armen alle Orte im Ruhrgebiet miteinander vernetzt. Nun reisen seine auf dem Dortmunder Nordmarkt entstandenen Zeichnungen als Malbuch mit, als Vorhänge rahmen sie andere Ausblicke, andere Szenen, andere Städte. Was Stefan Marx zeichnet, ist nie abgeschlossen – es wartet immer auf einen nächsten Moment, der dazukommt. 

Künstler*in

Open Artsit

Stefan Marx

Stefan Marx ist Künstler und Zeichner. Er entwickelt Designs für verschiedene Unternehmen, gestaltet das Artwork von Plattencovern und Fanzines, hat aber auch schon ein Dekor für die Königliche Porzellanmanufaktur entwickelt. 

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