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  • Open Event
    Sa., 30.5.26, 11 Uhrmehr

    Spazieren in Sprockvel

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    Ankommen in Gevelsberg

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    © Heinrich Holtgreve

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    Eröffnung Unheimliche Verschiebungen

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Open "Unheimliche Verschiebungen"

© Heinrich Holtgreve

22.8. – 4.10.26

Unheimliche Verschiebungen

DortmundAusstellungRuhrtriennale

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Sprockvel

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Grand Snail Tour

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News

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    Künstlerische Leitung ab dem 1.11.2027

    Urbane Künste Ruhr initiiert Gegenwartskunst im öffentlichen Raum. Viele Projekte finden in Zusammenarbeit mit lokalen, überregionalen und internationalen Partnerinnen und Partnern statt. Gesucht wird die Künstlerische Leitung für Urbane Künste Ruhr ab dem 1.11.2027.

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    Emscherkunstweg goes IGA 2027

    Mit der Eröffnung der Installation Königsgrube von Markus Jeschaunig ist die Kooperation von Urbane Künste Ruhr, Regionalverband Ruhr und Emschergenossenschaft für das Projekt Emscherkunstweg erfolgreich zu Ende gegangen.

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    Outside the White Cube

    In einem ausführlichen Interview spricht Britta Peters mit der Autorin und Kunstkritikerin Maja Ćirić über ihre Arbeit als Künstlerische Leiterin von Urbane Künste Ruhr. Sie erläutert darin ihre Perspektive auf Kunst im öffentlichen Raum im Ruhrgebiet und anderswo und beschreibt, wie Fragen nach Teilhabe, Koproduktion und Austausch in ihren Projekten immer wieder neu verhandelt werden. Das vollständige Gespräch (in englischer Sprache) ist jetzt online auf MOST Magazine zu lesen.

    ©Silke Briel

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    Gegen den Hass

    Weltweit verschiebt sich der politische Diskurs in Richtung autoritärer Ideologien. Wo gegen Minderheiten gehetzt, gegen Einwanderung polemisiert und die Pressefreiheit angegriffen wird, ist die demokratische Funktion des öffentlichen Raums gefährdet, in dem auch Urbane Künste Ruhr künstlerisch agiert.

    Historische Altstadt Xantens mit Häusern unterschiedlicher Baustile und zwei Kirchtürmen.

    © Heinrich Holtgreve

  • Open Article

    Neues Kunstbuch von Urbane Künste Ruhr

    Von 2018 bis 2023 erschienen neun gedruckte Ausgaben des Urbane Künste Ruhr Magazins. Die einzelnen Ausgaben vereint nun ein 670 Seiten starker Katalog. Erweitert wurde er zusätzlich um einen Index der Personen und Orte sowie um ein Editorial der Künstlerischen Leiterin Britta Peters. Beim Blättern können immer neue Projekte entdeckt werden, der Index ermöglicht eine spielerische, rückblickende Diskursanalyse.

News

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Open "Zu Gast Jahrgang 2026"

© Daniel Sadrowski

Zu Gast Jahrgang 2026

Zu GastZu Gast

Künstler*innen

Open Artsit

© Victoria Jung

Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten

Kerima & normalmap. aka Jana Kerima Stolzer und Lex Rütten sind ein DJ- und Live-Duo, dessen Musik sich keinem Genre unterordnen lässt. 

Open Artsit

Nils Norman

Nils Norman ist ein in Amsterdam und München lebender Künstler. Er arbeitet interdisziplinär in den Bereichen Kunst im öffentlichen Raum, Architektur und Stadtplanung.

Open Artsit

© Yao Tsy

Yevgenia Belorusets

Yevgenia Belorusets' Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Literatur, bildender Kunst und Aktivismus und lenken oft die Aufmerksamkeit auf die verletzlicheren Teile der ukrainischen Gesellschaft.

Open Artsit

© Josefine Kaiser

Boris Sieverts

Der Künstler Boris Sieverts betreibt seit 1997 von Köln aus das Büro für Städtereisen, mit dem er alltägliche Lebensräume als Reiseziele erkundet.

Open Artsit

Joram Schön

Joram Schön lebt und arbeitet als freischaffender Künstler und Filmemacher in Berlin und Köln. Er studierte Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin und absolvierte seinen Master in Kunst und Film an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Open Artsit

© Harald Popp

Harald Popp

Harald Popp studierte Fotografie an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg bei Prof. Ute Mahler. Nach einigen Jahren als angewandter Fotograf konzentrierte er sich auf seine künstlerische Praxis.

Open Artsit

© Stephan Ernst

Lucia Birzer

Lucia Birzer ist seit der Spielzeit 2024/25 als Chordirektorin und Kapellmeisterin am Theater Regensburg engagiert. Zuvor war sie von 2022 bis 2024 als Chordirektorin mit Dirigierverpflichtung am Theater Hof tätig.

Open Artsit

© Louis Headlam

Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray

Dr. Reyhan Şahin, vielen auch bekannt als Lady Bitch Ray, ist als Wissenschaftlerin, Buchautorin, Performance-Künstlerin, Aktivistin, Rapperin, Modedesignerin, Journalistin, Speakerin und Bildungsreferentin tätig.

Open Artsit

Foto: privat

Dr. Anne Potjans

Dr. Anne Potjans ist Postdoktorandin im ERC Consolidator Grant geförderten Forschungsprojekt “Tales of the Diasporic Ordinary. Aesthetics, Affects, Archives” an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Open Artsit

Rebecca Racine Ramershoven

Rebecca Racine Ramershoven (*1987) lebt und arbeitet in Köln und Thessaloniki.

Künstler*innen

Dortmund

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Illustration, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Dortmund von Stefan Marx

Dortmund von Tunay Önder

Dortmund, hier kenne ich mich aus, höre ich mich sagen. Aber eigentlich kenne ich nur die Nordstadt. Ich finde, damit ist das Wesentliche abgesteckt.  
Es ist spät, als ich ankomme. Mein Weg führt mich direkt in die Münsterstraße zum Malak Grill, ich brauche einen Schwarztee Außerdem gibt es hier köstliche Kibbeh.  

Zuletzt saß ich hier vor fünf Jahren damals mit Imad und Tuğba. Das Favoriten Festival wollte, dass wir Unruhe stiften, also gab es über mehrere Tage ein Happening im Dietrich-Keuning-Haus. Wir nannten es Maşallah Dortmund und riefen die Stadtgesellschaft zur Kanakisierung auf. Es war eine Oase inmitten der Strapazen in Almanya.  

Dortmund hat damals deutliche Spuren in mir hinterlassen. Im Gegenzug haben auch wir unsere Spuren in der Stadt hinterlassen, darunter ein riesengroßer, handgefertigter, runder Holztisch, der mittlerweile als Versammlungsort für die Dortmunder Pentagon-Gespräche dient – eine Wertschätzung der ganz besonderen Art, wie ich finde.  

Bei der Grand Snail Tour in Dortmund werde ich Zeugin, wie die Staffelübergabe eine besondere Wendung annimmt. Zum Großaufgebot der Urbanen Künste Ruhr auf dem Nordmarkt gehört auch ein Pentagon-Gespräch zum Thema Gastarbeiter*innen-Denkmal, das die Stadt gerade auf den Weg bringt – und mit dabei der sagenumwobene Tisch, der genau dort gelandet ist, wo er hingehört: unter die Menschen, in den öffentlichen Raum.  

Am Nordmarkt treffe ich auf bekannte und unbekannte Menschen, die mir allesamt familiär vorkommen, weiß nicht warum vielleicht weil wir ähnliche Erfahrungswelten, Lebenslagen und Struggles teilen. Sprachen überlagern sich, die ich nur zum Teil verstehe. Das tut gut. Hier kann ich entspannen, muss nicht alles verstehen und kann einfach sein.  

Für einige Tage überlagern sich mehrere magische Dreiecke an diesem Ort. Der Bühnenanhänger, die mobile Infobox, der Kiosk of Solidarity – und dazwischen fliegende Pralinenschachteln, Teezeremonien, KI-gesteuerte Skulpturen, Chorgesänge, DJ-Sets, Lesungen, Debatten, Tänze und Talks – und irgendwann formiert sich die Versammlung zu einer Art Hochzeitsgesellschaft. Ein Bild brennt sich besonders in mein Gehirn: Unzählige Kinder aus der Mahalle auf weißen Gartenstühlen applaudieren, tosen, lachen, schreien und beteiligen sich ungefragt an allen Performances. Eine Kollegin fragt mich, ob es eigentlich etwas Vergleichbares in München gibt.  

Manchmal muss man die Stadt, in der man lebt verlassen, um anzukommen. So geht es mir, wenn ich ins Ruhrgebiet fahre. Weg von zu Hause und viel eher daheim. Und immer wieder die Frage, wie die Nordstadt es schafft, trotz aller Repressionen eine pulsierende, postmigrantische Lebensrealität zu etablieren. Keine Kohle, aber Leben auf den Straßen. Ein paar Schritte weiter, um die Stadt, in der man lebt Plakate an mehreren Hofeingängen. „Kein Vergessen, kein Vergeben, Mouhamed Lamine Dramé“ / „Von der Polizei ermordet. Am 8.8.2022“ / „Wie viele noch?“  

Es war sicher auch kein Zufall, dass der Nationalsozialistische Untergrund genau hier wütete und Mehmet Kubaşık in seinem Kiosk in der Mallinckrodtstraße ermordete. Es tröstet mich zu sehen, dass der Mehmet-Kubaşık-Platz ein lebendiger Ort geworden ist, an dem Menschen gerne abhängen und Sonnenblumenkerne essen. Es weht ein widerspenstiger Wind an diesem Platz. 

Dortmund von Cihan Çakmak

Die in Dortmund entstandenen Fotografien vereinen Menschen, im Selbstportrait, die entweder selbst oder in transgenerationaler Folge Krieg, Vertreibung und Identitäts-Blockaden erlitten haben. Die Posen der Protagonisten vereinen Trauer und Widerstand.

Stops

Open "Dortmund"
3.7.25, 15:30 – 5.7.25, 22 Uhr

Wertschätzen in Dortmund

Dortmund

Künstler*innen

Open Artsit

Stefan Marx

Stefan Marx ist Künstler und Zeichner. Er entwickelt Designs für verschiedene Unternehmen, gestaltet das Artwork von Plattencovern und Fanzines, hat aber auch schon ein Dekor für die Königliche Porzellanmanufaktur entwickelt. 

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Open Artsit
xxx

© Anton Kaun

Tunay Önder

Tunay Önder arbeitet an der Schnittstelle Text, Performance, Installation und Diskurs. Sie interessiert sich vor allem für emanzipatorische Kämpfe im Kontext der Migrationsgesellschaft. 

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Open Artsit

Cihan Çakmak

Cihan Çakmak wurde 1993 in Niedersachsen geboren und wuchs in Worpswede und Bremen auf. 

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