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Kemal Dinç

Kemal Dinç, ursprünglich aus der Türkei, zog 1980 mit seiner Familie nach Deutschland. Er begann mit zwölf Jahren die Bağlama zu spielen und erlernte später die klassische Gitarre. Nach seiner Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik Sulzbach-Rosenberg absolvierte er 1997 ein Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. In seinen Kompositionen verbindet er anatolische Melodik mit polyphonen Strukturen und entwickelte die nach ihm benannte Dinç-Bağlama. Er tritt mit verschiedenen Ensembles und Symphonieorchestern auf und unterrichtet an renommierten Musikhochschulen. 2022 erhielt er den WDR-Jazzpreis in der Kategorie „Musikkulturen“.

Oer-Erkenschwick

Begleitet wird die Grand Snail Tour von Künstler*innen aus dem Bereich Literatur, Fotografie und Zeichnung, die zeitgleich zum Aufenthalt des Tourmobils, Eindrücke und Reflexionen aus jeweils derselben Stadt sammeln und diese sie visuell oder literarisch ins Bild setzen. So entsteht ein Paratext zur 3-jährigen Tour, der in Form einer Reisechronik, ein Kaleidoskop an Geschichten, Verbindungen, Momentaufnahmen in den 53 Städten der Region als Gleichzeitigkeiten und Ungleichzeitigkeiten zur Grand Snail Tour sichtbar werden lässt.

Oer-Erkenschwick von Felix Bork

Künstler*in

Open Artsit

© Jan Kapitaen

Felix Bork

Felix Bork setzt sich mit den wichtigen Dinge im Leben auseinander: Süße Tiere, schöne Blumen, bunte Stein, Kacke und Liebe.

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