Recklinghausen

Recklinghausen Zeche (Prieview)
Recklinghausen Kunsthalle (Preview)
Recklinghausen Zeche (Priview 2)
Recklinghausen Tennishalle (Prieview)
Recklinghausen Zeche (Preview 3)

Gut zehn Minuten dauert eine S-Bahn-Fahrt von Herne nach Recklinghausen. Oder man läuft zu Fuß die Bochumer Straße herunter und überschreitet dabei unmerklich die Stadtgrenze. Am Bahnhof wird ein ehemaliger Straßenbahnkiosk von Fledermäusen in Besitz genommen, wenige Meter weiter präsentiert die Kunsthalle Recklinghausen die Einzelausstellung Clouded in Veins von Mariechen Danz. Bei der Ausstellung handelt es sich um eine Zusammenarbeit zwischen Kunsthalle und den Ruhrfestspielen Recklinghausen, mit denen in einer großen Tennishalle in der Nähe des Festspielhauses ein weiteres performatives Projekt realisiert wird. Die zahlreichen Kooperationen, die das Ruhr Ding an allen Standorten begleiten, verankern das Ausstellungsprojekt in der Region und verknüpfen unterschiedliche Besucher*innen-Gruppen: Anwohner*innen, Theaterpublikum oder Freunde des Heimatmuseums mit dem temporären Kunstprojekt — und umgekehrt. Die wunderschöne und rau belassene Zeche General Blumenthal, durch eine heterogene Nutzer*innen-Gemeinschaft erst kürzlich vorm Abriss gerettet, bildet mit ihren großen Installationen einen zentralen Knotenpunkt in Laufnähe zum Festspielhaus.


Information

Aufgrund der anhaltenden pandemischen Lage und der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung können die Kunststandorte des Ruhr Ding: Klima nicht wie geplant eröffnen. Wir informieren hier sowie auf all unseren Kommunikationskanälen, sobald sich die Situation ändert.


Eintritt

Der Eintritt ist frei.

Für die Ausstellung Clouded in Veins von Mariechen Danz in der Kunsthalle Recklinghausen fallen von Seiten des Museums Eintrittsgebühren an.

Regulär:

5 €

Ermäßigt:

2,50 €

Kinder unter 14 Jahren:

frei

Samstags:

Pay-what-you-want


Öffnungszeiten

Temporär geschlossen.

Büttner c Daniel Sadrowski 2114 Projekt ©

Inverted Mine

In der Weißkaue in der Zeche General Blumenthal inszeniert Johannes Büttner aus surrenden Ventilatoren und auf dem Kopf stehenden Skulpturen eine eindrucksvolle kinetische Gesamtinstallation.

Kasia Fudakowski - Word Count Projekt ©

Word Count #1—8

In ihrer filmischen Serie Word Count entwirft Kasia Fudakowski eine dystopische Welt, in der zur Verhinderung der Klimakatastrophe das Recht auf Kommunikation fundamental eingeschränkt wird.

C2 Mariechen Danz Clouded in Veins Projekt ©

Clouded in Veins

In ihrer Ausstellung inszeniert Mariechen Danz ihre Arbeiten bühnenhaft in der Kunsthalle Recklinghausen, verwandelt und öffnet die Architektur des Hauses und bezieht das Publikum aktiv ein.

Death of Worlds c Daniel Sadrowski 2050 Projekt ©

Death of Worlds

Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche General Blumenthal schafft der neuseeländische Künstler Hayden Fowler eine poetische Reflexion über den dramatischen und oft unsichtbaren Artenverlust.

C3 La Fleur Love is a warm gun Projekt ©

Love is a warm Gun

In der Recklinghäuser Tennisgesellschaft und dem angrenzenden Stadtgarten fragen die Performer*innen von La Fleur in Zusammenarbeit mit Elisabeth Tambwe nach der gegenwärtigen Bedeutung von Liebe.

Future Past c Daniel Sadrowski 2171 Projekt ©

Future Past

Mitten in der verlassenen Schwarzkaue der Zeche General Blumenthal installiert die Künstlerin Monira Al Qadiri große, schillernde Nachbildungen von Bohrköpfen aus der Erdölindustrie Kuwaits.

Monster Chetwynd The Futurology Kiosk 2 Projekt ©

The Futurology Kiosk

Dass Fledermäuse in sozialer und ökologischer Hinsicht vorbildhafte Wesen sind, von denen der Mensch viel lernen kann, ist der Ausgangspunkt für Monster Chetwynds skulpturale Installation.