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Call for Papers:

Heft#2

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Urbane Künste Ruhr lädt Studierende der Kultur- und Geisteswissenschaften dazu ein, einen Textbeitrag (max. 7000 Zeichen) für die zweite Ausgabe unseres Hefts einzureichen.

U

Unser nächstes Book-Zine ist gerade in Vorbereitung: Diesmal geht es um eine andere Topografie des Urbanen. Unter dem Arbeitstitel anderswo erkunden wir verschiedenste andere Orte (ob physisch betrachtet oder als Situation, mentale Einstellung, Wunschvorstellung, gemeinschaftliches Dasein verstanden) der Stadt.

H

Hetero-tope, neuentdecke oder gescheiterte Utopien, selbsterschaffene Gemeinschaftsenklaven, Zufluchtsorte, Spielwiesen und Parallelwelten. Unsere Ausgangsthese: nicht Homogenität (Iso-Top), sondern Andersartigkeit ist für die Stadt und das urbane Leben konstitutiv.

N

Nicht nur Stadtsoziologen, auch Künstler setzen sich seit der Moderne, aber verstärkt seit den 1990er Jahren mit alternativen Ortschaften im städtischen Kontext auseinander - ob bei der Immersion in und der teilweise ästhetisierten Darstellung von Unter- und Zwischenwelten, oder aber im konkreten Austausch und Umgang mit Außenstehenden und unsichtbaren Gemeinden.

D

Denn viele Künstlerkollektive bleiben heute nicht beim Sichtbarmachen dessen, was den meisten verborgen bleibt. Sondern sie ergreifen Initiative in vielfältigster Art und Weise. Sie schaffen etwa Teil-Öffentlichkeiten, erproben neue Situationen, definieren Gemeinschaftsräume, testen alternative Wirtschaftssysteme aus und reaktivieren alte Utopien oder schaffen neue Spielwiesen.

 

W

Wie sieht Eure alternative Topografie des Städtischen aus?

Kulturwissenschaftliche, kunsthistorische als auch essayistische oder fotodokumentarische Beiträge sind willkommen.

EINREICHUNGEN BIS 31. JAN. PER E-MAIL AN: AUFRUF@URBANEKUENSTERUHR.DE
AUSGEWÄHLTE UND IM HEFT PUBLIZIERTE TEXTE WERDEN MIT EINER KLEINEN AUFWANDSENTSCHÄDIGUNG                    
IN HÖHE VON 150 EURO HONORIERT